Meine Methoden

Akupunktur

Akupunktur ist eine der bekanntesten Behandlungsmethoden der Chinesischen Medizin. Dabei werden ausgewählte Akupunkturpunkte mit sehr feinen Nadeln stimuliert.

Welche Punkte behandelt werden, richtet sich nach den Beschwerden, der individuellen Befunderhebung und dem jeweiligen Behandlungsziel. Je nach Situation können Punkte an unterschiedlichen Körperregionen eingesetzt werden.

Eine Behandlung dauert in der Regel etwa 45 bis 60 Minuten.

In der Praxis werden ausschliesslich sterile Einwegnadeln verwendet. Diese werden nach der Behandlung fachgerecht entsorgt.

Akupunktur gilt bei fachgerechter Anwendung als gut verträgliche Behandlungsmethode. Möglich sind unter anderem vorübergehende Müdigkeit, Schwindel oder kleine Blutergüsse. In seltenen Fällen können Beschwerden kurzfristig stärker wahrgenommen werden.

Neben der klassischen Körperakupunktur gibt es verschiedene spezialisierte Verfahren. Welche Methode sinnvoll ist, hängt von den Beschwerden und dem individuellen Behandlungsziel ab.

Spezialformen der Akupunktur:

Bei der Laserakupunktur werden Akupunkturpunkte mit schwachem Laserlicht stimuliert. Es werden keine Nadeln verwendet – lediglich das Laserlicht durchdringt die Haut. In der Regel spürt die Patientin oder der Patient gar nichts. Selten kommt es zu einem leichten Kribbel-Gefühl an den Punkten.

Bei der Elektroakupunktur werden leichte elektrische Impulse über die gesetzten Akupunkturnadeln übertragen. Diese Methode kann insbesondere bei bestimmten Schmerz- und neurologischen Beschwerden eingesetzt werden.

Die Ohrakupunktur nutzt das Ohr als sogenanntes Mikrosystem. Bestimmte Punkte am Ohr werden gezielt stimuliert und können ergänzend zur Körperakupunktur eingesetzt werden.

Bei der Schädelakupunktur werden definierte Areale am Kopf behandelt. Sie kann insbesondere bei bestimmten neurologischen und funktionellen Beschwerden eingesetzt werden.

Chinesische Arzneimittel

Die Arzneimittellehre wird im heutigen China als Königsdisziplin der TCM betrachtet.
Im Unterschied zur europäischen Phytotherapie arbeitet man in der chinesischen Arzneimittellehre sehr selten mit Monopräparaten. Vielmehr kommen Rezepturen aus ca. drei bis maximal zwanzig Arzneimitteln zum Einsatz. Neben pflanzlichen Mitteln werden auch tierische und mineralische Substanzen verwendet. Die Arzneimittel werden meist miteinander gekocht (dekoktiert). Danach wird der Absud als Tee eingenommen. Traditionell kommen auch Pillen, Pulver, Arzneiweine, Salben, Bäder, etc. zum Einsatz.

In der Schweiz arbeitet ein Grossteil der Therapeuten mit Granulaten (Drogenextrakten).

Granulate haben sich wegen ihrer handlichen Anwendung bei einer Mehrheit der Therapeuten durchgesetzt. Einfach erklärt, handelt es sich dabei um nach einem speziellen Verfahren getrocknete Dekokte, löslichem Kaffee ähnlich. Dahinter steckt ein komplexes, hoch technisiertes und schonungsvolles Produktionsverfahren.
Der Patient muss die Kräuter nicht mehr selber auskochen, sondern kann bequem das bereits ausgekochte Pulver mit warmem Wasser zu sich nehmen.

Bei Chinesischen Arzneimitteln sind Qualität, Sicherheit und verantwortungsvolle Beschaffung entscheidend.

In der Schweiz gelten gesetzliche Vorgaben für die Verwendung und Abgabe von Chinesischen Arzneimitteln. Geschützte oder gefährdete Tier- und Pflanzenarten unterliegen besonderen Bestimmungen.

In der Praxis werden ausschliesslich Arzneimittel verwendet, die den geltenden Schweizer Anforderungen entsprechen. Tierische Bestandteile aus geschützten Arten werden nicht eingesetzt.

Die Qualität und Sicherheit der verwendeten Arzneimittel haben dabei höchste Priorität.

Tuina

Tuina ist eine traditionelle chinesische manuelle Therapie. Sie verbindet verschiedene Massage-, Druck-, Mobilisations- und Grifftechniken.

Je nach Beschwerden werden Muskeln, Gelenke und Gewebe gezielt behandelt. Die Intensität und Auswahl der Techniken werden individuell angepasst.

Tuina eignet sich insbesondere bei Beschwerden des Bewegungsapparates und kann sowohl therapeutisch als auch im Rahmen von Prävention und Rehabilitation eingesetzt werden.

Der Name Tuina-Anmo leitet sich von grundlegenden Behandlungstechniken ab: Schieben, Greifen, Drücken und Reiben.

Guasha

Gua Sha, heute teilweise auch als «Chinesische Faszien Massage» bezeichnet, ist eine traditionelle Behandlungsmethode der Chinesischen Medizin. Dabei wird ein geeignetes Instrument mit leichtem Druck über die eingeölte Haut geführt.

Durch die mechanische Stimulation können charakteristische rötliche Hautveränderungen entstehen. Diese sind vorübergehend und verschwinden in der Regel innerhalb weniger Tage.

Gua Sha wird häufig bei muskulären und faszialen Beschwerden und Verspannungen eingesetzt und kann je nach Situation auch bei akuten Erkältungsbeschwerden angewendet werden.

Moxibustion

Bei der Moxibustion werden ausgewählte Körperstellen oder Akupunkturpunkte mit Wärme behandelt. Dazu wird getrocknetes Beifusskraut (Artemisia) verwendet.

Die Wärmeanwendung kann direkt oder in Verbindung mit Akupunkturnadeln erfolgen. Je nach Behandlung werden einzelne Punkte oder grössere Körperbereiche behandelt.

Moxibustion wird innerhalb der Chinesischen Medizin insbesondere bei Beschwerden eingesetzt, bei denen eine wärmende oder stärkende Behandlung angezeigt ist – beispielsweise bei bestimmten Schmerzen, Menstruationsbeschwerden oder Schwächesymptomen.

Schröpfen

Beim Schröpfen werden spezielle Gläser auf die Haut gesetzt und ein Unterdruck erzeugt. Dadurch wird das darunterliegende Gewebe angesaugt.

Die Behandlung kann die lokale Durchblutung und Gewebereaktion beeinflussen. In der Chinesischen Medizin wird Schröpfen insbesondere bei muskulären Verspannungen, Schmerzen und bestimmten Erkältungsbeschwerden eingesetzt.

Nach der Behandlung können für einige Tage rötliche bis dunkelrote Hautverfärbungen zurückbleiben. Diese sind eine typische Begleiterscheinung des Schröpfens und bilden sich normalerweise von selbst zurück.

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Persönlich beraten. Individuell behandelt.

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